Das Fundament
Das Fundament. Wo stehen wir?
Lediglich 0,1 % des Strombedarfs werden derzeit durch Erneuerbare Energien in Teltow gedeckt. Damit ist unsere Stadt das Schlusslicht im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Diese vergleichbar kleine Menge wird zum größten Teil durch die Bürgersolaranlage auf dem Dach der Bruno-H.-Bürgel-Schule erzeugt. Die 30 kW-Anlage wurde von der Lokalen Agenda 21 in 2005 initiiert und mit Anteilen von Teltower und Berliner Bürgern finanziert. Das Dach stellte die Stadt Teltow zu besonderen Konditionen zur Verfügung.
Erneuerbare Energie-Erzeugung hat hier einen schweren Stand. So wurde in Teltow sowohl die Stromerzeugung mit Windkraft als auch die Errichtung eines Solarparks abgelehnt.
Stattdessen nahm Teltow kürzlich ein mit Alt-Abfallholz betriebenes Heizkraftwerk (mit ca. 5 MW Leistung) in Betrieb. Die Chance, ein innovatives Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung zu errichten, ließ die Stadt Teltow trotz unserer Appelle verstreichen.
Daneben ist der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes auf Palmölbasis vertraglich bereits vereinbart. Da rationale Argumente den Einsatz von Palmöl nicht verhindern konnten, freuen wir uns, dass mit dem kürzlich novellierten EEG ab 2009 Palmöl für diesen Zweck nicht mehr förderungsfähig sein wird. Damit wird das geplante Palmöl-Kraftwerk unwirt-schaftlich.
Palmöl ist aus sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Sicht bedingungslos abzulehen. Die letzten Regenwälder unser Erde und deren Bewohner werden es uns danken!

